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  1. Sehr familienfreundliches Hotel. Lage wie auch Anbindung ans ...

    14 MÄRZ 2013 - HOTEL ASTORIA

Cervia
erkunden Sie unser Territorium.

Cervia ist ein international-bekannter Ferienort und hat eine sehr große Aufnahmefähigkeit. Zum Norden dehnt sich der antike Pinienwald aus und in den Hauptstraßen finden sie elegante Geschäfte und Vergnügungslokale. Die Stadt bietet eines der größten Sportzentren Italiens. Es bestehen über 100 Tennisplätze, ein Golfplatz, ein berühmtes Pferderenn-Zentrum, und einen turistischen Hafen. Als Sportarten werden Segeln, Surf, Waßerski, Beach-Volley, Radrennen, Jogging u.s.w. ausgeübt. Die Thermalanlagen sind für die Kur von Rheuma und Erkrankungen der Luftwege mit Salz-Brom-Jodhaltigen Fangobädern, die mit dem Mutterwaßer der Salzgewinnung bereichert sind, sehr bekannt. Cervia, Stadt des Sports, der Gesundheit und der Naturschönheit, aber auch des Vergnügens, erwartet Sie. Hier finden auch kulturelle und folkloristische Veranstaltungen statt.

 

Einzigartige Stadt in der Welt. Im 5. Jahrhundert war sie die letzte Hauptstadt des westlichen Imperiums. In der Geschichte Europas hatte sie eine wichtige Hauptrolle.
Ravenna wurde, dank ihres Königs Teodorico, eine der wichtigsten römisch-barbarische Städte. Sie hinterliess zahlreiche Zeugnisse, wie die herrliche Basilika, die Taufkapelle und das Mausoleum. Die Harmonie, der klassischen Bauelemente schmelzen sich mit dem Prunk und dem Glanz des wertvollen Marmors und den reichen byzantinischen Verzierungen.
Daneben, in der "Piazza del Popolo" (Volksplatz) befinden sich architektonische Zeugnisse der venezianischen Herrschaft.

Im Zentrum der Romagna zwischen Ravenna, Forlì und der Adria, erhebt sich Cesena, die von der antiken Familie "Malatesta" bewohnt wurde.
Cesena bietet sich als wichtiger Ort der Kunst, der mit seinen charakteristischen Exemplaren, wie die "Malatestianische Bibliothek". In ihrem Inneren befinden sich zahlreiche Exemplare von antiken Texten in originaler Sprache. Darüberhinaus findet man im Zentrum "La Rocca" (die Festung), die mit ihren hohen Türmen eine der imponentesten der Romagna ist. Von der Festung aus, kann man das adriatische Meer ersehen, das ein typisch romagnolisches Landschaftpanorama besitzt, eben fantastisch und romantisch.

Eine Fahrstunde von Cesenatico entfernt, liegt die Republik San Marino, mit ihren magischen und bezaubernden Museen, Theater und typischen Geschäften. Sie bietet unvergeßliche Routen, für diejenigen, die Ausflüge im Angesicht des Relaxes machen möchte.
Im alten Stadtkern, können Sie das "Museo del Palazzo Pubblico" besuchen, ursprünglich im neogotischen Stil, wurde es im romanischen Stil wieder aufgebaut, auf den Fundamenten des Originals "PARVA DOMUS COMMUNIS"
Nicht zu verpassen der "Wechsel der Wachen". Diese Einförmige Truppe der "Guardia della Rocca" (Wachen der Festung) leistet einen ehrenamtlichen Dienst dem "Palazzo Pubblico" (Regierungspalast) in der Piazza della Libertà. Die Wachablösung findet von 8.30 bis 18.30, jede Stunde statt und jede halbe Stunde in den Sommermonaten.
Ein weiterer interessanter Ort, ist das "Museo di Stato" (Staatsmuseum), in dem die archäologischen und artistischen Zeugnisse aufgehoben werden, die der Historie von San Marino gebunden sind.

Cervia und Grazia Deledda

Grazia Deledda wurde im Jahr 1871 in Nuoro (Sardinien) geboren.
Autodidakt, verursachte schweren Skandal in ihrer Heimatprovinz, als sie ihre erste Geschichte in einer Zeitschrift veröffentlichte.
Die Arbeiten von der Deledda wurden erst bekannt nachdem der einflussreiche Kritiker Ruggero Borghi das Vorwort des Romans „ Anime oneste“ schrieb und bald wurde die Schriftstellerin im In- und im Ausland berühmt.
Es war die erste italienische Frau die im Jahr 1926 die mit dem Nobelpreis für die Literatur ausgezeichnet wurde und mit dem Erlös kaufte sie im Jahr 1928 ein Haus in Cervia am Meer im Viale Litoraneo. Später, im Jahr 1932, wurde der Strasse den Namen von Christoph Kolumbus gegeben.
Die Familie nannte zunächst dieses Haus "La Nuvoletta" und dann, nach dem Vorschlag der neuen Bezeichnung der Strasse wurde auch das Haus mit dem neuen Namen "La Caravella" umgetauft.
Heute ist das Gebäude die Heimat der Familie Poggi.
So wurde es von Grazia Deledda im 1932 in ihrer Novelle „Contratto“  in „la Vigna sul mare“ beschrieben.

An der Außenwand der Villa wurde zum zehnten Jahrestag des Todes der Schriftstellerin eine Inschrift gelegt die ihr vom Dichter Aldo Spallicci gewidmet wurde: "Grazia Deledda sah hier die dünne und von der Härte des Schicksals eingravierte  Profile ihrer Insulaner, vom windigen Schirokko der vom Land kommt  und  den brackigen Böen vom Osten,  unter einem von Netze duftenden Meer und einem seltsam fruchtbaren Land mit Salz und Weizen; mit impulsiven und freundlichen Leute die ihre Sehnsucht gelöscht haben.
Die Deledda wohnte schon seit langer Zeit in unserer Stadt und jetzt fühlte sie vollständig zuhause, sodass sie voll und ganz die gekaufte Villa und die gute Luft von Cervia genießen konnte und hier fand sie die Inspiration und schrieb einige der Romane und  Kurzgeschichten darunter "Der Gott der Lebenden“ (1922), "Die Flucht nach Ägypten" (1926), "Das Land des Windes" (1934). In diesen Schriften spiegelt sich die Seele von Cervia, die die Schriftstellerin so beeindruckt und verliebt hatte.  So öffnet sich die wunderschöne Landschaft auf den Sanddünen, den Pinienwald auf die „impulsiven und freundlichen" Menschen und Figuren, wie der Schmiederer Augusto Ricci, genannt “ Trucolo“, den sie "den kleinen Mann mit dem Zinn-Tropfen" nannte.

Im Jahre 1946 wurde Grazia Deledda eine Strecke der Promenade, wo sich Hotel Astoria Hotel Odeon befinden, gewidmet.

Am 9. September 1956, wurde ein Denkmal aus Bronze von Angelo Biancini errichtet welches ein Dichterin aus  Sardinien und eine aus der Romagna darstellt und das symbolisch die literarische Erfahrung des Lebens von Grazia Deledda gewidmet ist.

In ihren Erzählungen sind Liebe, Schmerz und Tod ständig miteinander verflochten und von einer primitiven und unfreundlicher Landschaft umgeben, wie jener ihrer einheimischen  Insel , aber das ist oft mit anderen Atmosphären  wie z. B. diejenigen, die eben in Cervia  ihre windige Insel  von Sardinien in Erinnerung bringen.
Zu diesem Anlass wurde ein großartige Veranstaltung  von nationaler Bedeutung und unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Republik organisiert, an der auch zahlreiche Persönlichkeiten aus der Kulturwelt teilgenommen haben.
Grazia Deledda, grosse Freundin der Stadt, verbrachte viele Saisons hier in ihrem zweiten Haus, besonders angezogen von der herzlichen Atmosphäre unseres Landes und das jetzt der Familie Poggi gehört.

Im Jahr 1927, dem Jahr nach dem Nobelpreis empfing sie die Ehrenbürgerschaft zu Cervia.